
Die Sommer in Berlin und ganz Deutschland werden spürbar heißer – mit Temperaturen über 30 Grad an immer mehr Tagen im Jahr. Für Gebäudeeigentümer stellt sich deshalb die Frage: Wie kann ich mein Haus oder mein Objekt gegen Überhitzung schützen – ohne teure Klimaanlagen?
Ein oft unterschätzter Hebel liegt in der richtigen Fassadenbeschichtung. Denn die Art und Farbe der Außenhaut eines Gebäudes beeinflussen maßgeblich das Raumklima im Inneren. Die bauport-Gruppe erklärt, welche Systeme und Produkte bei extremer Hitze besonders geeignet sind – und worauf es bei der Planung ankommt.
Warum die Fassade mehr als nur Optik ist
Die Gebäudehülle übernimmt nicht nur eine gestalterische, sondern auch eine technische Funktion. Sie schützt das Mauerwerk vor Witterung, trägt zur Energieeffizienz bei – und wirkt wie ein „Klimapuffer“ zwischen Außen und Innen.
Im Sommer kommt es darauf an, möglichst wenig Hitze durch die Fassade ins Gebäude gelangen zu lassen. Hier setzen moderne Fassadenbeschichtungen mit Hitzeschutzwirkung an.
Welche Fassadenbeschichtungen schützen effektiv vor Hitze?
1. Spezialbeschichtungen mit Solar-Reflect-Technologie
Diese innovativen Anstriche enthalten reflektierende Pigmente, die einen großen Teil der Infrarotstrahlung (Sonnenwärme) abweisen – auch bei dunklen Farbtönen. Das bedeutet: Die Fassade heizt sich langsamer auf, und die Wärmebelastung im Innenraum sinkt deutlich.
Vorteile:
- Reduzierte Oberflächentemperatur der Fassade
- Spürbar geringere Aufheizung von Innenräumen
- Energieeinsparung bei Kühlung (z. B. Klimageräten)
- Auch bei dunklen Tönen einsetzbar
Geeignet für: Wärmedämmverbundsysteme (WDVS), Putzfassaden, Betonflächen
2. Fassadenfarben mit hoher Albedo-Wirkung
Helle, hochreflektierende Farbtöne – vor allem Weiß oder Pastell – werfen das Sonnenlicht stark zurück. Dieser sogenannte Albedo-Effekt ist eine einfache und effektive Methode, um thermische Belastung zu reduzieren.
Tipp: In Südfassaden investieren – dort ist die Sonneneinstrahlung am intensivsten.
3. Hydrophobe Silikonharzfarben
Silikonharzfarben schützen nicht direkt vor Hitze, tragen aber zur langfristigen Funktionsfähigkeit der Fassade bei – durch Witterungsschutz, Langlebigkeit und gute Diffusionsfähigkeit. In Kombination mit reflektierenden Pigmenten sind sie ein starkes System für heiße Sommer und feuchte Winter.
Was bringt eine hitzereduzierende Fassadenbeschichtung konkret?
Messungen zeigen: Eine reflektierende Fassadenfarbe kann die Oberflächentemperatur einer gedämmten Außenwand um bis zu 20 °C senken. Das wirkt sich spürbar auf das Raumklima aus – vor allem in Dachgeschossen, an Südwestfassaden und bei nicht klimatisierten Gebäuden.
Zudem leisten hitzeschützende Beschichtungen einen Beitrag zum urbanen Hitzeschutz – ein immer wichtigeres Thema in stark verdichteten Städten wie Berlin.
Beratung, Planung & Umsetzung – mit der bauport-Gruppe
Die Auswahl der geeigneten Fassadenbeschichtung hängt vom Gebäudetyp, Untergrund, Standort und Nutzung ab. Als erfahrener Baupartner bieten wir:
- Produktneutrale Beratung zu geeigneten Hitzeschutzsystemen
- Auswahl und Bemusterung reflektierender Fassadenfarben
- Fachgerechte Ausführung inkl. Untergrundprüfung und Vorbehandlung
- Kombination mit Wärmedämmung, Putzsanierung oder Modernisierungsmaßnahmen
Fazit: Die richtige Fassadenbeschichtung ist aktiver Klimaschutz
Bei Hitze kommt es auf jede Schicht an – vor allem auf die äußerste. Mit reflektierenden, wärmeabweisenden Fassadenbeschichtungen lassen sich Raumklima, Wohnkomfort und Energieeffizienz deutlich verbessern. Die bauport-Gruppe ist Ihr Partner für smarte Fassadentechnik – gerade jetzt, wo Sommer zur Herausforderung werden.
Sie möchten Ihre Fassade fit für den Sommer machen?
Wir beraten Sie gern zu passenden Beschichtungssystemen, Fördermöglichkeiten und nachhaltigen Sanierungskonzepten. Nehmen Sie Kontakt mit uns auf.